BRIEFTAUBENSPORT ALS IMmATERIELLES KULTURERBE? WIR SAGEN NEIN!

Solange jedes Jahr mehr als 50 % der Tauben auf der Strecke bleiben, solange "unzulängliche" Tiere getötet werden, solange wir völlig erschöpfte Brieftauben in unseren Stadtschwärmen finden, solange wir am Telefon hören: "Machen Sie mit dem Tier, was Sie wollen. Ich brauch es eh nicht mehr.", solange sagen wir NEIN!

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Der Deutsche Tierschutzbund lehnt Brieftaubensport ab.

Der Deutsche Tierschutzbund hat sich mit einem Schreiben an die UNESCO gewandt. Lesenswertl

Das Komittee hat 2019 abgelehnt!

Die Begründung lautete, dass der Brieftaubensport mit seinem zur Schau gestellten Verständnis vom Tier nicht dem aktuellen Wissensstand entspricht. Das beruhigt uns sehr.

Es gibt eine wissenschaftliche Studie über die Verluste

Dr. Warzecha, der Taubenexperte des Brieftaubenverbandes hat 2009 eine Studie veröffentlicht, die die Setzverluste an Brieftauben in Deutschland über einen Zeitraum von 5 Jahren analysiert. Das Ergebnis ist erschreckend: Über 50 % der Tauben kommen nicht mehr nach Hause. Sie stranden nach hunderten von geflogenen Kilometern irgendwo. Werden sie nicht rechtzeitig gefunden verdursten und verhungern sie, werden Opfer von Greifvögeln, Katzen und Autos.

Dr. Warzecha hat mit großer Geduld versucht, seinem Verband optimale Auflassbedingungen näher zu bringen, um diese Verluste an Tierleben zu verhindern. Das Interesse der Brieftaubensportler war leider so gering, dass er sich gezwungen sah, die weitere Zusammenarbeit aufzukündigen. Sein offener Brief an den Verbandsvorsitz treibt einem Tränen in die Augen.

Warzecha-Studie Setzverluste
Offener Brief
Tierschutz im Brieftaubensport

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