Mythos: Tauben übertragen Krankheiten

Tauben haben einen gnadenlos schlechten Ruf: Sie seien die Ratten der Lüfte und machten uns krank. Das ist falsch. Tauben werden krank, ja. Aber ihre Krankheiten übertragen sich nicht auf Menschen. Sie können sogar Salmonellen bekommen und schrecklich drunter leiden, aber sie können sie nicht einmal auf andere Vögel übertragen. Tauben sind so ungefährlich wie Ihr Hund, Ihre Katze oder die Amsel im Garten.

Also, wenn Sie eine hilfsbedürftige Taube sehen, fassen Sie das Tier ruhig an und bringen es in Sicherheit. Hinterher Hände waschen reicht.

Mythos: Tauben leben gut in der Stadt

Tauben sind reine Körnerfresser. Eine erwachsene Taube braucht pro Tag etwa 50 g Weizen, Mais, Gerste, Erbsen, Leinsamen… Nichts davon findet sie in der Stadt. Hier gibt es Müll: Krümel von Backwaren, schmierige Dönertüten und Pommes. Und je weniger Menschen draußen essen, um so karger ist ihr Mahl. Im Winter spätestens ist Schluss.

Für alle, die nicht mehr wissen, was Hunger ist. Der Film von Laura.
Tauben produzieren ästhetische Probleme

Mythos: Tauben machen unsere Gebäude kaputt

Taubenkot soll angeblich Mauerwerk und Gebäude zerstören. Das ist falsch. Ihre Hinterlassenschaften sind als erstes ein ästhetischen Problem. Wenn niemand sauber macht, wird es auch zu einem hygienischen Problem. Aber zerstörerische Kraft wohnt ihnen nicht inne.

Gutachten der TU Darmstadt zum Nachlesen: Baustoffgutachten

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