Konzentration der Tauben in Lüneburg

Taubenplan Lüneburg

Es gibt in Lüneburg etwa 700 Tauben. Sie halten sich da auf, wo sie etwas zu fressen finden: In der Fußgängerzone, am Rathaustplatz, am Sande, vor der Johanniskirche und am Stint. Die Tiere sind ortstreu, d.h. sie bleiben ein Leben lang an dem Ort, an dem sie aus dem Ei geschlüpft sind (mit einem Radius von guten 200 Metern). Deswegen ist es wichtig, den Tieren genau dort einen Schlag zu bauen, wo sie sich aufhalten. In Lüneburg ist es für einen Großteil der Tauben der Glockenhof.

Die größte Konzentration an Tauben findet sich am Stint. Hier haben die Tiere unter der Brücke einen gewissen Schutz vor der Witterung. Für den erfolgreichen Aufbau eines Schlages wird die Vergrämung dieser Brücke notwendig werden, um die Tiere davon zu überzeugen, in den Schlag überzuwechseln. Bislang ist uns allerdings kein Gebäude ins Auge gestochen, das im Besitz der Stadt ist und dessen Dach in Frage käme .

Die Kosten

Die Kosten für einen Taubenschlag setzen sich aus den Baukosten und den Unterhaltskosten zusammen.

Kann man in einem Dachstuhl einen Taubenschlag einbauen, ist man mit etwa 5.000 € dabei. Muss man mit dem Schlag auf ein Flachdach und er muss witterungsbeständig sein und der Windlast standhalten, sind 12.000 bis 15.000 € nötig. 

Bei den Unterhaltungskosten schlagen Futter, tierärztliche Betreuung, Reinigungsmaterial, Müllgebühren und Versicherungen zu Buche.

Der Tierschutzverein Lüneburg fördert den ersten Taubenschlag mit 50 % der Futterkosten, also 1.050 € im Jahr. Eine Taube kann man mit 10 € ein Jahr lang artgerecht füttern.

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