Tauben bekommen keine Vogelgrippe und stecken niemand an!

26. November 2016

Endlich mal eine gute Nachricht:

Sowohl das Umweltministerium Mecklenburg Vorpommern als auch das Friedrich Löffler Institut bestätigen, dass es bei den Proben der tot aufgefunden Tiere zu einer Verwechslung kam. Die mit dem Virus H5N8 infizierten Proben stammen von Enten, nicht von den Tauben!


Dazu schrieb das Umweltministerium Folgendes: "...in dem angesprochenen Fall liegt ein Versehen bei der Kennzeichnung von Proben, die zur Untersuchung im Landeslabor bestimmt waren, vor. Tatsächlich waren die Tauben NICHT mit dem Geflügelpestvirus infiziert. Auch wenn dieses aktuelle Virus für Überraschungen sorgt, können wir die Tauben weiterhin als Sonderfälle ansehen.


Experimentelle Studien haben gezeigt, dass die Empfänglichkeit und Anfälligkeit von Tauben (Columbidae) für eine Infektion mit dem hochpathogenen aviären Influenzavirus (HPAIV) gering ist.


Des Weiteren erfolgt nach einer erfolgreichen experimentellen Infektion von Tauben mit HPAIV lediglich eine geringgradige Ausscheidung des Virus. Diese war in keinem Fall ausreichend, um im Experiment eine Infektion von hochempfänglichen Sentinel-Hühnern in den Versuchsansätzen auszulösen."


Wir bitten also alle Tierfreunde um zwei grundlegende Dinge im Umgang mit der Vogelgrippe:

1. Vorsicht ist angebracht, Panik nicht.

2. Klärt besorgte Mitmenschen darüber auf, dass die Tauben den Virus nicht in sich tragen. Auch wenn es anderslautende Meldungen dazu gibt. Die Stadttauben haben schon genug mit Vorurteilen zu kämpfen. Da sollten Angst und Hass nicht noch geschürt werden.

Information der Stadttaubenhilfe Stuttgart

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